Leitlinie Delir im Alter: Gute Praxis für sektorenübergreifende Versorgung

Die S3-Leitlinie „Delir im höheren Lebensalter“ beschreibt erstmals sektorenübergreifend, wie Delir bei älteren Menschen erkannt, verhindert und behandelt werden soll – in Krankenhäusern, in ambulanter Versorgung und in der Pflege. Delir wird dabei als gemeinsame Aufgabe vieler Berufsgruppen verstanden.

Die Kernbotschaft der Leitlinie ist: Delir ist häufig, belastend und oft vermeidbar. Empfohlen werden frühe Risikoerkennung, regelmäßiges Hinschauen bei gefährdeten Personen und vor allem nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Orientierung, guter Schlaf, Bewegung, ausreichende Flüssigkeit, Schmerzlinderung und ein bewusster Umgang mit Medikamenten (widersprüchlich: wird unter nicht-medikamentöse Maßnahmen beschrieben). Medikamente spielen nur eine untergeordnete Rolle; entscheidend ist die Behandlung der Ursache(n).

Besonders wichtig ist ein guter Informationsfluss bei Übergängen zwischen Versorgungssystemen. So kann Delirprävention und Nachsorge kontinuierlich gelingen – und die Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alter besser geschützt werden.

Auf dem Portal der wissenschaftlichen Medizin können unter anderem eine Lang-, eine Kurzversion und eine Patient:innen-Leitlinie heruntergeladen werden

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Verein(t) – engagiert auch mit Demenz. Handzettel zu Potenzialen von Menschen mit Demenz im freiwilligen Engagement

Freiwilliges Engagement lebt von Vielfalt. Menschen mit Demenz bringen Zeit, Erfahrung, soziale Kompetenz und Verantwortungsgefühl ein – dennoch bleiben ihre Potenziale im Engagement häufig ungenutzt. Der Handzettel „Verein(t) – engagiert auch mit Demenz“ zeigt praxisnah, wie Teilhabe gelingen kann, wenn Engagement neu gedacht wird.

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Vortragsreihe „Mensch, Alter!“ zu Perspektiven Pflegender An- und Zugehöriger

Die Vortragsreihe „Mensch, Alter!“ der Katholische Stiftungshochschule München widmet sich den Perspektiven Pflegender An- und Zugehöriger und den oft wenig sichtbaren Belastungen häuslicher Pflege.

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(c) Julia M Cameron über Pexels

NAKOS IMPULSE – ein neues digitales Publikationsportal

Die NAKOS hat mit NAKOS IMPULSE ein neues digitales Publikationsportal gestartet. Auf impulse.nakos.de finden Fachöffentlichkeit und Praxis ab sofort gebündelt Fachartikel, Praxisbeiträge sowie Literatur- und Medientipps zu zentralen Themen der gemeinschaftlichen Selbsthilfe.

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Neuer Hörbeitrag der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe NRW erschienen: Young Carers im Fokus

Das Landesnetz der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe (KoPS) hat einen neuen Hörbeitrag veröffentlicht, der sich den Lebenswirklichkeiten von Young Adult Carers widmet. Im Fokus stehen junge Menschen, die in ihren Familien regelmäßig Care-Verantwortung übernehmen und deren Situation häufig im Verborgenen bleibt.

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Handschlag

Neue Wendekarte: Pflegeselbsthilfe und betriebliche Pflegevereinbarkeit zusammengedacht

Ein neuer Flyer – als „Wendekarte“ gedacht – zeigt auf einen Blick, wie sich zwei zentrale Strukturen in NRW ergänzen: das Landesnetz der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe (KoPS) und das Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“.

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Online-Thementisch „Papa macht das schon!?“ für Väter von Kindern mit Behinderung

Der Online-Thementisch „Papa macht das schon!?“ am 3. Dezember 2025 von 20.00 – 22.00 Uhr richtet den Blick auf Väter von Kindern mit Behinderung und ihre Rolle im Familienalltag. Im Austausch geht es um Belastungen, Erwartungen und Ressourcen, die väterliches Engagement prägen, sowie um strukturelle Faktoren, die Teilhabe und Beteiligung unterstützen oder erschweren. 

Das Format der „Thementische“ von lavanja fördert den Austausch zwischen Müttern, Vätern und Familien, die sich in einer gleichen oder ähnlichen Lebenssituation befinden und vergleichbare Themen beschäftigen.

Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von 29 € erhoben.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website von lavanja.

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Online Workshop „Wie funktioniert Selbsthilfe – und wie gründet man eine Selbsthilfegruppe?“

Am 08.12.2025, von 17:00 bis 18:30 Uhr, findet im Rahmen der Reihe „Stark fürs Ehrenamt“ ein Online-Workshop der Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement NRW statt. Der Workshop vermittelt kompakt, wie Selbsthilfegruppen arbeiten, welche Themen dort Platz finden und welche Schritte zu einer gelungenen Gründung führen. Auch Unterstützungsangebote in NRW werden erläutert.

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Neues kubia-Magazin „Kulturräume+“: We care! Sorge und Solidarität in Kunst und Kultur

Das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur (kubia) hat die aktuelle Ausgabe seines Magazins Kulturräume+ veröffentlicht. Unter dem Titel „We care! Sorge und Solidarität in Kunst und Kultur“ widmet sich Heft 29 der Frage, wie künstlerische und kulturgeragogische Angebote zu einer zeitgemäßen Sorgekultur beitragen können.

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Netzwerk Wohnen und Versorgen Bergisches Land

Das Netzwerk Wohnen und Versorgen Bergisches Land unterstützt Menschen, die gemeinschaftlich wohnen oder neue Wohnformen entwickeln möchten. Es vernetzt Interessierte, Fachakteure und Initiativen, informiert über bestehende Projekte und begleitet Gruppen auf dem Weg zu selbstorganisierten Wohn- und Versorgungsformen. Darüber hinaus bietet das Netzwerk Workshops der Bergischen Wohnschule an, organisiert Fachveranstaltungen, fördert Selbsthilfe und Selbstorganisation und … weiter lesen […]