Der Leitfaden „Wer ist schwer erreichbar? Zugangswege statt Zuschreibungen“

„Wer ist schwer erreichbar? Zugangswege statt Zuschreibungen: ein Leitfaden für diskriminierungskritische Forschungs- und Praxisvorhaben im Gesundheits- und Pflegewesen“ heißt der neuer Leitfaden, der im Projekt Diversity-On aus einem partizipativ-qualitativen Forschungsprozess entwickelt wurde. Statt Menschen oder Gruppen als schwer erreichbar zu markieren, richtet der Leitfaden den Blick konsequent auf Zugangswege, institutionelle Rahmenbedingungen und kommunikative Barrieren im Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen.

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Leitlinie Delir im Alter: Gute Praxis für sektorenübergreifende Versorgung

Die S3-Leitlinie „Delir im höheren Lebensalter“ beschreibt erstmals sektorenübergreifend, wie Delir bei älteren Menschen erkannt, verhindert und behandelt werden soll – in Krankenhäusern, in ambulanter Versorgung und in der Pflege. Delir wird dabei als gemeinsame Aufgabe vieler Berufsgruppen verstanden.

Die Kernbotschaft der Leitlinie ist: Delir ist häufig, belastend und oft vermeidbar. Empfohlen werden frühe Risikoerkennung, regelmäßiges Hinschauen bei gefährdeten Personen und vor allem nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Orientierung, guter Schlaf, Bewegung, ausreichende Flüssigkeit, Schmerzlinderung und ein bewusster Umgang mit Medikamenten (widersprüchlich: wird unter nicht-medikamentöse Maßnahmen beschrieben). Medikamente spielen nur eine untergeordnete Rolle; entscheidend ist die Behandlung der Ursache(n).

Besonders wichtig ist ein guter Informationsfluss bei Übergängen zwischen Versorgungssystemen. So kann Delirprävention und Nachsorge kontinuierlich gelingen – und die Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alter besser geschützt werden.

Auf dem Portal der wissenschaftlichen Medizin können unter anderem eine Lang-, eine Kurzversion und eine Patient:innen-Leitlinie heruntergeladen werden

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Verein(t) – engagiert auch mit Demenz. Handzettel zu Potenzialen von Menschen mit Demenz im freiwilligen Engagement

Freiwilliges Engagement lebt von Vielfalt. Menschen mit Demenz bringen Zeit, Erfahrung, soziale Kompetenz und Verantwortungsgefühl ein – dennoch bleiben ihre Potenziale im Engagement häufig ungenutzt. Der Handzettel „Verein(t) – engagiert auch mit Demenz“ zeigt praxisnah, wie Teilhabe gelingen kann, wenn Engagement neu gedacht wird.

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Materialien zur Unterstützung von Rassismus-Betroffenen im Gesundheitswesen

Rassismuserfahrungen im Gesundheitswesen betreffen Patient:innen, Menschen mit Pflegebedarf sowie Fachkräfte und Mitarbeitende. Sie beeinträchtigen Zugänge zur Versorgung, das Vertrauensverhältnis und die gesundheitliche Versorgung insgesamt. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus gemeinsam mit Akteurinnen aus Gesundheitswesen, Pflege, Beratung und Zivilgesellschaft praxisnahe Materialien entwickelt.

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(c) Julia M Cameron über Pexels

NAKOS IMPULSE – ein neues digitales Publikationsportal

Die NAKOS hat mit NAKOS IMPULSE ein neues digitales Publikationsportal gestartet. Auf impulse.nakos.de finden Fachöffentlichkeit und Praxis ab sofort gebündelt Fachartikel, Praxisbeiträge sowie Literatur- und Medientipps zu zentralen Themen der gemeinschaftlichen Selbsthilfe.

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Neuer Hörbeitrag der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe NRW erschienen: Young Carers im Fokus

Das Landesnetz der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe (KoPS) hat einen neuen Hörbeitrag veröffentlicht, der sich den Lebenswirklichkeiten von Young Adult Carers widmet. Im Fokus stehen junge Menschen, die in ihren Familien regelmäßig Care-Verantwortung übernehmen und deren Situation häufig im Verborgenen bleibt.

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Austausch zwischen Politik und Praxis

Zu einem weiteren Austausch über seniorenpolitische Themen auf Landesebene und die Praxis vor Ort trafen sich der Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier (CDU) und Vertreter der Seniorenarbeit vor Ort. Simon Büscher vertrat die „Leitstelle älter werden“ der Stadt Ahlen und die Geschäftsführung des Ahlener Vereins Alter und Soziales e.V. Martin Kamps nahm als Vorstandsmitglied der Alzheimer Gesellschaft … weiter lesen […]

Man sieht eine ältere Frau auf einem Bett auf dem Bauch liegend und in einem Buch blättern

Die „Mutmacher“ von Desideria e.V.: Inspirierende Geschichten aus dem Alltag

Der Verein Desideria bietet mit der Initiative „Mutmacher“ eine Plattform, die Menschen im Alltag mit Demenz Hoffnung und Unterstützung schenkt. Auf der Website finden sich zahlreiche Geschichten von Angehörigen und Pflegenden, die zeigen, dass trotz der Herausforderungen der Demenz wertvolle, menschliche Momente möglich sind. Desideria richtet sich an Angehörige und bietet vielfältige Angebote wie Online-Demenzsprechstunden, persönliche Begleitung, Workshops und Seminare, um Austausch und Unterstützung digital und bundesweit zu ermöglichen

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Man sieht eine Gruppe von Senior:innen miteinander sprechend vor einem aufgeklappten Laptop

Austausch hilft: Was die richtige Selbsthilfegruppe bewirken kann

Selbsthilfegruppen können für viele Menschen eine große Unterstützung sein, besonders dann, wenn sie mit belastenden Situationen umgehen müssen. Der Deutschlandfunk zeigt in seinem Podcast-Beitrag in einem Gespräch mit NAKOS-Geschäftsführerin Dr. Jutta Hundertmark-Mayser „Austausch hilft: Was die richtige Selbsthilfegruppe bewirken kann“, wie entlastend es sein kann, auf Menschen zu treffen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

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Handschlag

Neue Wendekarte: Pflegeselbsthilfe und betriebliche Pflegevereinbarkeit zusammengedacht

Ein neuer Flyer – als „Wendekarte“ gedacht – zeigt auf einen Blick, wie sich zwei zentrale Strukturen in NRW ergänzen: das Landesnetz der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe (KoPS) und das Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“.

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