„Wer ist schwer erreichbar? Zugangswege statt Zuschreibungen: ein Leitfaden für diskriminierungskritische Forschungs- und Praxisvorhaben im Gesundheits- und Pflegewesen“ heißt der neuer Leitfaden, der im Projekt Diversity-On aus einem partizipativ-qualitativen Forschungsprozess entwickelt wurde. Statt Menschen oder Gruppen als schwer erreichbar zu markieren, richtet der Leitfaden den Blick konsequent auf Zugangswege, institutionelle Rahmenbedingungen und kommunikative Barrieren im Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen.
Publikationen
Verein(t) – engagiert auch mit Demenz. Handzettel zu Potenzialen von Menschen mit Demenz im freiwilligen Engagement
Freiwilliges Engagement lebt von Vielfalt. Menschen mit Demenz bringen Zeit, Erfahrung, soziale Kompetenz und Verantwortungsgefühl ein – dennoch bleiben ihre Potenziale im Engagement häufig ungenutzt. Der Handzettel „Verein(t) – engagiert auch mit Demenz“ zeigt praxisnah, wie Teilhabe gelingen kann, wenn Engagement neu gedacht wird.
Materialien zur Unterstützung von Rassismus-Betroffenen im Gesundheitswesen
Rassismuserfahrungen im Gesundheitswesen betreffen Patient:innen, Menschen mit Pflegebedarf sowie Fachkräfte und Mitarbeitende. Sie beeinträchtigen Zugänge zur Versorgung, das Vertrauensverhältnis und die gesundheitliche Versorgung insgesamt. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus gemeinsam mit Akteurinnen aus Gesundheitswesen, Pflege, Beratung und Zivilgesellschaft praxisnahe Materialien entwickelt.
NAKOS IMPULSE – ein neues digitales Publikationsportal
Die NAKOS hat mit NAKOS IMPULSE ein neues digitales Publikationsportal gestartet. Auf impulse.nakos.de finden Fachöffentlichkeit und Praxis ab sofort gebündelt Fachartikel, Praxisbeiträge sowie Literatur- und Medientipps zu zentralen Themen der gemeinschaftlichen Selbsthilfe.
Neuer Hörbeitrag der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe NRW erschienen: Young Carers im Fokus
Das Landesnetz der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe (KoPS) hat einen neuen Hörbeitrag veröffentlicht, der sich den Lebenswirklichkeiten von Young Adult Carers widmet. Im Fokus stehen junge Menschen, die in ihren Familien regelmäßig Care-Verantwortung übernehmen und deren Situation häufig im Verborgenen bleibt.
Austausch zwischen Politik und Praxis
Zu einem weiteren Austausch über seniorenpolitische Themen auf Landesebene und die Praxis vor Ort trafen sich der Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier (CDU) und Vertreter der Seniorenarbeit vor Ort. Simon Büscher vertrat die „Leitstelle älter werden“ der Stadt Ahlen und die Geschäftsführung des Ahlener Vereins Alter und Soziales e.V. Martin Kamps nahm als Vorstandsmitglied der Alzheimer Gesellschaft … weiter lesen […]
Die „Mutmacher“ von Desideria e.V.: Inspirierende Geschichten aus dem Alltag
Der Verein Desideria bietet mit der Initiative „Mutmacher“ eine Plattform, die Menschen im Alltag mit Demenz Hoffnung und Unterstützung schenkt. Auf der Website finden sich zahlreiche Geschichten von Angehörigen und Pflegenden, die zeigen, dass trotz der Herausforderungen der Demenz wertvolle, menschliche Momente möglich sind. Desideria richtet sich an Angehörige und bietet vielfältige Angebote wie Online-Demenzsprechstunden, persönliche Begleitung, Workshops und Seminare, um Austausch und Unterstützung digital und bundesweit zu ermöglichen
Austausch hilft: Was die richtige Selbsthilfegruppe bewirken kann
Selbsthilfegruppen können für viele Menschen eine große Unterstützung sein, besonders dann, wenn sie mit belastenden Situationen umgehen müssen. Der Deutschlandfunk zeigt in seinem Podcast-Beitrag in einem Gespräch mit NAKOS-Geschäftsführerin Dr. Jutta Hundertmark-Mayser „Austausch hilft: Was die richtige Selbsthilfegruppe bewirken kann“, wie entlastend es sein kann, auf Menschen zu treffen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Neue Wendekarte: Pflegeselbsthilfe und betriebliche Pflegevereinbarkeit zusammengedacht
Ein neuer Flyer – als „Wendekarte“ gedacht – zeigt auf einen Blick, wie sich zwei zentrale Strukturen in NRW ergänzen: das Landesnetz der Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe (KoPS) und das Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“.