ZQP-Studie: Finanzielle Ausbeutung – Risiko und Stress in der häuslichen Pflege

Finanzielle Ausbeutung und finanzieller Missbrauch im nahen Umfeld – etwa durch Diebstahl, Unterschlagung, den Missbrauch von Vollmachten oder Druck zu Geldzuwendungen – ebenso wie Betrug durch Außenstehende, beispielsweise durch Schockanrufe, Online-Betrug oder Trickdiebstahl, zählen zu den besonders folgenreichen, zugleich jedoch wenig sichtbaren Formen von Gewalt gegenüber älteren pflegebedürftigen Menschen. Eine aktuelle bundesweite Studie des ZQP – Zentrum für Qualität in der Pflege zeigt, dass viele Pflegebedürftige bei finanziellen Angelegenheiten auf Unterstützung angewiesen sind und Pflegende An- und Zugehörige dabei eine zentrale Rolle übernehmen.

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„Demenz – mein Leben und Du“: praxisnahes Wissen zum demenzgerechten Wohnumfeld

Die AOK Rheinland/Hamburg bietet vom 02.03. bis 27.03.2026 im AOK-Haus in Velbert kostenfreie Schulungen für Pflegende An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz an. Das mobile Informations- und Schulungskonzept „Demenz – mein Leben und Du“ vermittelt praxisnahes Wissen zum demenzgerechten Wohnumfeld sowie zur zugewandten, verständnisorientierten Kommunikation. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung zu stärken, den Austausch mit anderen Betroffenen zu fördern und Entlastungs- sowie Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

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Video des Sozialverbands VdK: Wohnraumanpassung bei Pflegebedürftigkeit – wer zahlt?

Im Video „Wohnraumanpassung bei Pflegebedürftigkeit – wer zahlt?“ greift der Sozialverband VdK eine zentrale Frage des Älterwerdens auf: Wie kann das Wohnen im vertrauten Umfeld auch bei Pflegebedürftigkeit gelingen – und wer trägt die Kosten notwendiger Anpassungen?

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Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz: Evaluation bestätigt Wirkung und zeigt Entwicklungsbedarfe

Die Evaluation des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), zeigt deutlich: Lokale, vernetzte Kooperationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Teilhabe, Unterstützung und Sichtbarkeit für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen.

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DESIDERIA CARE e.V.

DESIDERIA Care e.V.  hilft Familien dabei, mit der Erkrankung Demenz besser umzugehen. Der Verein sorgt dafür, dass Betroffene und Angehörige nicht allein bleiben, sondern Verständnis, Austausch und Unterstützung bekommen. Durch Seminare, Coaching, Gruppen und Online-Angeboten unterstützt der Verein Angehörige von Menschen mit Demenz, um die Herausforderungen der Pflege besser zu bewältigen und die Öffentlichkeit für … weiter lesen […]

Dokumentarfilm Human Forever am Niederrhein

Das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Niederrhein zeigt im Jahr 2026 an vier Orten gemeinsam mit Kooperationspartner:innen den preisgekrönten Dokumentarfilm Human Forever des Filmemachers Jonathan de Jong und des humanitären Aktivisten Teun Toebes. Begonnen wird im März mit einer gemeinsamen Filmvorführung in Kleve. Datum: Sonntag, 01. März 2026 um 12 Uhr Ort: Tichelspark Cinema, Tichelstraße … weiter lesen […]

Singen, Tanzen und Konfetti – Online-Veranstaltung zu altersfreundlichen Kulturangeboten

Die kostenfreie Online-Veranstaltung „Singen, Tanzen und Konfetti – Altersfreundliche Kulturangebote“ des Kompetenzzentrums für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur (kubia) gibt am 5. Februar 2026 von 14.00 bis 16.00 Uhr Einblicke in praxisnahe Konzepte altersfreundlicher und demenzinklusiver Kulturarbeit.

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Leitlinie Delir im Alter: Gute Praxis für sektorenübergreifende Versorgung

Die S3-Leitlinie „Delir im höheren Lebensalter“ beschreibt erstmals sektorenübergreifend, wie Delir bei älteren Menschen erkannt, verhindert und behandelt werden soll – in Krankenhäusern, in ambulanter Versorgung und in der Pflege. Delir wird dabei als gemeinsame Aufgabe vieler Berufsgruppen verstanden.

Die Kernbotschaft der Leitlinie ist: Delir ist häufig, belastend und oft vermeidbar. Empfohlen werden frühe Risikoerkennung, regelmäßiges Hinschauen bei gefährdeten Personen und vor allem nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Orientierung, guter Schlaf, Bewegung, ausreichende Flüssigkeit, Schmerzlinderung und ein bewusster Umgang mit Medikamenten (widersprüchlich: wird unter nicht-medikamentöse Maßnahmen beschrieben). Medikamente spielen nur eine untergeordnete Rolle; entscheidend ist die Behandlung der Ursache(n).

Besonders wichtig ist ein guter Informationsfluss bei Übergängen zwischen Versorgungssystemen. So kann Delirprävention und Nachsorge kontinuierlich gelingen – und die Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alter besser geschützt werden.

Auf dem Portal der wissenschaftlichen Medizin können unter anderem eine Lang-, eine Kurzversion und eine Patient:innen-Leitlinie heruntergeladen werden

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Verein(t) – engagiert auch mit Demenz. Handzettel zu Potenzialen von Menschen mit Demenz im freiwilligen Engagement

Freiwilliges Engagement lebt von Vielfalt. Menschen mit Demenz bringen Zeit, Erfahrung, soziale Kompetenz und Verantwortungsgefühl ein – dennoch bleiben ihre Potenziale im Engagement häufig ungenutzt. Der Handzettel „Verein(t) – engagiert auch mit Demenz“ zeigt praxisnah, wie Teilhabe gelingen kann, wenn Engagement neu gedacht wird.

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Tour Demenz 2025 – Ein Rückblick auf ein besonderes Highlight des Jahres 2025

Mit den Leitgedanken „Human Forever“ wie es der junge Filmemacher Teun Toebes ausdrückt oder „Demenz – Mensch sein und bleiben“ (Motto des Welt-Alzheimertag 2025) haben wir als Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Bergisches Land in diesem Jahr die Tour Demenz bereits zum fünften Mal in Folge gestartet. Wir hatten wieder zahlreiche Netzwerkpartner:innen dabei, die alle gemeinsam diese Tour Demenz erneut zu etwas ganz besonderem gemacht haben. Unser an die Tour anknüpfendes Thema: „Freiwilliges Engagement stärken“ wurde in verschiedenster Form aufgegriffen, um bereits bestehendes Engagement in der Region hervorragend abzubilden oder aufmerksam zu machen, dass eine Unterstützung – ein Engagement für die Bereiche Alter, Pflege und Demenz schon jetzt auch für die Gestaltung des eigenen Altwerdens wertvoll sein kann. Unsere für diesen Zweck ins Leben gerufene Postkartenaktion macht Mut, denn sie zeigt, dass gegenseitige Unterstützung gewollt und auch schon gelebt wird und klare Absichten vorliegen sich in der Nachbarschaft, oder einer Institution/Organisation zu engagieren.

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