Mediation als Angebot zur Entlastung von Pflegenden Angehörigen

Die häusliche Betreuung von pflegebedürftigen Familienmitgliedern verlangt von pflegenden Angehörigen, dass sie einen erheblichen Teil ihres eigenen Lebens an die Bedürfnisse des erkrankten Menschen (also auch der Krankheit) anpassen müssen. Ihre eigenen Bedürfnisse stellen sie in den Hintergrund, sind stets auf stand-by und überschreiten ggfs. ihre Kraftressourcen bis hin zu eigener Erkrankung und Ausfall.

Mediatorin Marja Költzsch möchte pflegende Angehörige deshalb darin stärken, eigene Bedürfnisse und Wünsche so gut wie möglich in ihren Pflegealltag zu integrieren und ein gesundheitsförderndes Hilfssystem für sich zu gestalten.

Gesundheit und Lebensqualität sollen geschützt und gefördert werden, indem belastende Stolpersteine im Pflegealltag und Konflikte im Miteinander so weit wie möglich beseitigt und vermieden werden.

Dafür hat Sie mit Erfolg für das Land Nordrhein-Westfalen einen behördlichen Antrag auf Anerkennung ihres Angebots nach § 45 SGB XI gestellt. Im Podcast berichtet Sie von den Umständen, Hintergründen und Motivationen dieses Weges, von der Idee bis hin zur Anerkennung des Angebots.

Den Podcast können Sie sich hier auf der Seite des Instituts für Konflikt- und Verhandlungsmagement in Leipzig anhören.

Weitere Informationen zum Anerkennungsverfahren erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Regionalbüro.

Diesen Inhalt teilen:
Schriftgröße
Kontraste