Vorstellung des Bonner Netzwerks „Flucht, Migration und Behinderung“

Wer sind wir?
Wir sind hauptamtliche und ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure aus der der Flüchtlingsund Behindertenhilfe, der Migrations- und Sozialarbeit, des Gesundheits- und Pflegesektors sowie der Selbsthilfe. Wir bauen gemeinsam das „Bonner Netzwerk Flucht, Migration und Behinderung“ auf.

Wir sind dabei:
– Behinderten-Gemeinschaft Bonn e.V. (Behindertenbeauftragte der Bundesstadt Bonn)
– Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e. V.
– Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Köln und das südliche Rheinland
– Alzheimergesellschaft Bonn Rhein/Sieg e.V.
– Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur
– Herr Khalid Eldanaf Dipl. Sozialpädagoge und Berufsbetreuer in Bonn
– Frau Ulrike Graepp, Dipl. Sozialarbeiterin /„Selbsthilfegruppe Geflüchtete/Migrant*innen mit Behinderungen u/o gesundheitlichen Einschränkungen

Was wollen wir?
In Bonn lebt eine wachsende Zahl von Geflüchteten/ Zuwanderinnen und Zuwanderern mit Beeinträchtigungen / Behinderung(en) und gesundheitlichen Einschränkungen. Sie und ihre Familien möchten erfahren, an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfen benötigen und wo sie Unterstützung und Beratung für ihre Fragen und Probleme erhalten. Es gibt es einen großen  Informationsbedarf dieser Menschen bezüglich der Einrichtungen und Angebote der Behindertenhilfe, der präventiven, rehabilitativen und sozialrechtlichen Möglichkeiten und der Versorgungsstruktur des deutschen Gesundheitswesens. 

Unser Ziel ist es, durch niedrigschwellige und bedürfnisgerechte Angebote der Beratung, Information, Empowerment und Unterstützung Migrantinnen und Migranten, Geflüchteten mehr Teilhabe an Gesundheit, Prävention, Pflege zu ermöglichen. 

Wir möchten…
– den fachlichen Erfahrungs- und Aktionsaustausch möglichst vieler Akteurinnen und Akteuren der Sozial-, Migrationsarbeit, der Flüchtlings- und Behindertenhilfe organisieren
– insbesondere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Migranten(selbst)organisationen und der Selbsthilfe erreichen
– Migrantinnen und Migraten/Geflüchtete mit Beeinträchtigungen/Behinderung(en) und ihre Familien über Möglichkeiten der Behindertenhilfe und Selbsthilfe informieren
– die Zusammenarbeit mit anderen Initiativen und Verbänden suchen
–  eine praxisorientierte Weiterbildung und Veranstaltungen anbieten
–  die Öffentlichkeit informieren und sensibilisieren

Wie arbeiten wir?
Um die Arbeitsfähigkeit des Netzwerkes zu sichern, hat sich eine (noch ausbaufähige) Steuerungsgruppe gebildet: Angesichts der aktuellen Situation organisiert sich die Steuerungsgruppe monatlich über zoom. Wir suchen Mitmacherinnen und Mitmacher und Zusammenarbeit!

Wir wissen, auch andere Verbände und Initiativen, zum Beispiel aus der Flüchtlings-, Behinderten- und Selbsthilfe sind, ähnlich unserem Anliegen, auf dem Weg, können viel beisteuern – wir  haben keinen Alleinvertretungsanspruch! Wir suchen mit Ihnen den Erfahrungsaustausch, sind neugierig zu erfahren was Sie tun und anbieten.

Haben Sie Fragen und/oder möchten Sie mitmachen, nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Kontakt zum Netzwerk:
E-Mail: fischell@bimev.de
(J. Michael Fischell, Dipl.Soz.Wiss.)

Das Netzwerk „Flucht, Migration und Behinderung“ ist Teil des Projektes: „Vielfalt und Hilfe durch Inklusion und gesundheitliche Teilhabe“
* Untertitel: „Multiplikatorengestützte Beratung, Fortbildung und Empowerment für Geflüchtete/ Zugewanderte mit Beeinträchtigungen /Behinderung und /oder Erkrankungen“*Projektträger ist die die EMFA / Integrationsagentur. Projektleiter: Dr. Hidir Celik; Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit des Ev. Kirchenkreises Bonn (EMFA) / Integrationsagentur  Projektkoordination: J. Michael Fischell (Dipl.Soz.Wiss.) Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III-Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit
der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

 

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