Fortbildung: Gewaltprävention in Pflege und Betreuung

Datum/Zeit
Datum: 18. Nov 2020
09:00 - 16:00

Veranstaltungsort
Tagespflege Drachenfelsblick
Ellesdorfer Straße 52
53179 Bonn

Kategorien

Tags: Fortbildung, Region Köln und das südliche Rheinland

Grob geschätzt werden in Deutschland ca. 2. Millionen Personen ohne Pflegegrad gepflegt, ca. 2 Millionen mit einem Pflegegrad und ca. 5 Millionen Personen haben einen Hilfebedarf.  In diesem Zusammenhang sind alle Beteiligten immer wieder mit den verschiedenen Formen von Gewalt konfrontiert:

  • Gewalt von Pflegenden gegen pflegebedürftige Menschen
  • Gewalt von pflegebedürftigen Menschen gegen Pflegende
  • Gewalt von pflegebedürftigen Menschen untereinander
  • Gewalt von Angehörigen an pflegebedürftigen Menschen
  • Gewalt von pflegebedürftigen Menschen an Angehörige
  • Strukturelle Gewalt

Neben offensichtlichen Gewalttaten wie z.B. Schlägen, bedingt auch die jeweilige Biografie von Betroffenen maßgeblich, was individuell als Gewalt erlebt wird. In dem Seminar geht es darum, Gewaltsituationen zu erkennen um sie möglichst verhindern zu können. Wenn aber Gewalt geschehen ist, ist es wichtig den Betroffenen Hilfestellung zu geben. Wie diese aussehen kann, wird gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeitet. Darüber hinaus  bietet das Seminar den Teilnehmenden die Möglichkeit, Gewalterfahrungen im eigenen Pflege-/Betreuungskontext beispielhaft zu bearbeiten.

In dem Seminar wird es u.a. um folgende Themen gehen:

  • Welche verschiedenen Formen von Gewalt gibt es?
  • Welche Möglichkeiten zur Deeskalation und Beratung gibt es?
  • Wie können Betroffene und Pflegende selbst geschützt werden?
  • Wie können Pflegende und Betreuende mit eigenen Erfahrungen von Gewalt umgehen?

Zielgruppe:

Mitarbeitende und Ehrenamtliche aus der Praxis der Altenhilfe, Pflege, Sozialwesen und Gemeindearbeit sowie Angehörige. Für zusätzliche Betreuungskräfte ist das Seminar als Pflichtfortbildung nach §53c SGB XI anerkannt.

Das Seminar ist mit der Fortbildung „Alter und Trauma“ Teil der Reihe „Kriegskinder – Traumatische Erlebnisse in der Biografie älterer Männer und Frauen“ und wird gefördert aus den Kollektenmitteln „Altenarbeit und Hospiz“ der Ev. Kirche Westfalen.

Preis: Kostenlos

Weitere Informationen und das Anmeldeformular erhalten Sie direkt beim Anbieter.

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