Von der Kraft der Kreativität

- ein Plädoyer für ein Mehr an Kultur in den Pflegeeinrichtungen

Autor/in: Nina Lauterbach-Dannenberg

Herausgeber/in: Seniorenheim-Magazin 2020



Wenn Sie jemand fragt, ob es in Ihrer Einrichtung kulturelle Beteiligungsmöglichkeiten gibt, werden Sie dies sicher bejahen. Schließlich gibt es den Sozialen Dienst, der kreative Angebote als Qualitätsmerkmal Ihrer Einrichtung umsetzt. So werden „Ihre“ Senioren jahreszeitliche Feste kreativ gestalten, gemeinsam altes Liedgut singen und in Malgruppen ihre Fähigkeiten erhalten.

Doch sprechen wir bei diesen Aktivitäten bereits von kultureller Teilhabe?

Kim de Groote zeigte 2013 in ihrer Studie zu den Bedürfnissen von Älteren in kulturellen Bildungsangeboten, dass ältere Menschen ein ebenso großes Bedürfnis haben wie Jüngere, sich kulturell zu beteiligen und sich im Bereich ihrer kreativen Bedürfnisse weiterentwickeln möchten.

Um dieses Bedürfnis zu befriedigen, greifen Angebote, die nur auf Geselligkeit und Beschäftigung ausgerichtet sind, zu kurz. Ältere wünschen sich qualitätsvolle Angebote, die nicht allein gesundheitsfördernde oder zeitvertreibende Ziele verfolgen, sondern ihre kulturelle Aktivität und Kreativität fordern und fördern – sie also nicht nur beschäftigen! Sie möchten bei der Entstehung einer Idee einbezogen werden und ihr Potenzial entfalten.

Und wie viel dieses Potenziales steckt in einem langen Leben? Eine ganze Menge. Wir müssen es nur sichtbar machen! Das gilt im Übrigen nicht nur für die „fitten Alten“: Sogar Menschen mit kognitiven Veränderungen, z. B. einer Demenz, können aktiv und partizipativ Kunst gestalten und erleben und so Genuss, Freude und neue Erfahrungen miteinander teilen.

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