„Online“ über das Thema Demenz informieren – NETZwerk Demenz bietet kostenlose digitale Vorträge an

Aufgrund der Coronabedingten Situation können derzeit keine Präsenzveranstaltungen stattfinden. Deshalb bietet das „NETZwerk Demenz“ nun von April bis Oktober eine digitale Vortragsreihe rund um das Thema „Demenz“ an. Dabei kommen in drei Blöcken die unterschiedlichen Schwerpunkte aus dem Bereich Medizin, Pflege und sozialem Umfeld zur Sprache.

Da die Teilnehmerzahl auf 50 Personen beschränkt wird, bleibt nach den Referaten noch jeweils genügend Zeit um individuelle Fragen zu klären.

Der erste rund 30-45 minütige Live-Online-Vortrag von Dr. Christoph Baumsteiger wird sich mit den beginnenden Symptomen, bewährten und neuen Therapieverfahren und der Frage, wie und wann die Krankheit festgestellt werden kann, beschäftigen. Zudem geht der Chefarzt der Neurologie an der LVR-Föhrenbachklinik auch auf die Bedeutung der psychosozialen Betreuung von demenziell Erkrankten ein.

Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 28. April um 17 Uhr statt. Jeweils Mittwochs und immer um 17 Uhr werden auch die übrigen Vorträge online stattfinden.

So wird Alexia Meyer, Caritasleiterin des Bereichs Pflege- und Gesundheit in Kleve im zweiten Teil des ersten Vortragsblocks am 5. Mai über Hilfsangebote und praktische Tipps im Alltag sprechen.

Am 9. Juni geht Dr. Frank Kuczera, Chefarzt der Geriatrie am Clemens-Hospital Geldern in seinem Referat aus fachärztlicher Sicht auf das Thema Demenz ein. Auch hier wird es nach dem Vortrag Gelegenheit zur virtuellen Diskussionsrunde geben. Den zweiten Juni-Vortrag hält Malcolm Lichtenberger, Fachbereichsleiter der Pflegerischen Dienste der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V., am 16.6. über unterstützende Hilfsangebote.

Der dritte Vortragsblock wird Ende Oktober (27.10) und Anfang November (3.11.) stattfinden. Die Chefärztin der Gerontopsychiatrie an der LVR-Klinik Bedburg-Hau Dorothee Maliszewski-Makowka wird dann das medizinische Referat über Demenz halten, Tim van Bergen, Sozialpädagoge an der LVR-Klinik, den Vortrag über Unterstützungsangebote übernehmen. Auf alle Veranstaltungen wird zu gegebener Zeit in der Presse und den Sozialen Medien erneut aufmerksam gemacht.

Die Anmeldung zu den einzelnen Online-Veranstaltungen ist ganz einfach.

Bei Interesse können Sie sich telefonisch oder per E-Mail beim Katholischen Bildungsforum Kleve anmelden und erhalten dann den entsprechenden Zugangslink. Damit kann sich jede Teilnehmerin oder jeder Interessierte ortsunabhängig einloggen.

Weitere Voraussetzungen sind: Endgerät mit Kamera, Mikrofon und Audioausgang / Lautsprecher sowie eine stabile Internetverbindung. Ein Laptop als Endgerät ist empfehlenswert, der Zugang ist aber auch über ein Tablet, ein Smartphone oder einen Desktop-PC möglich. Alle Datenschutzhinweise werden mit der Anmeldebestätigung zugeschickt.

Die E-Mailadresse zur Anmeldung lautet kbw-kleve@bistum-muenster.de

Die Telefonnummer: 02821 721525.

Besondere Fragen an die Referentin/ den Referenten können bereits bei der Anmeldung formuliert werden.

Das NETZwerk Demenz hat ähnliche Veranstaltungsreihen im Nord- und Südkreis Kleve in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich durchgeführt und dabei immer wieder den hohen Informationsbedarf zum Thema Demenz festgestellt. Daher hoffen die Mitglieder*innen des NETZwerkes nun auf diese neue Weise wichtige und hilfreiche Informationen für Betroffene und Ihre Angehörigen weitergeben zu können.

Das Netzwerk ist der Zusammenschluss professioneller Akteure aus der Arbeit mit demenziell Erkrankten. Ihm gehören u.a. Pflegereinrichtungen der verschiedenen Konfessionen, der Caritasverband und die Diakonie im Kreis Kleve, verschiedene Krankenhäuser, das Katholische Bildungsforum und das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Region Niederrhein an. Der Zusammenschluss hat sich vor mehr als 15 Jahren gegründet und ergänzt, koordiniert und unterstützt bestehende Hilfssysteme für demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen. Zudem führt das NETZwerk Demenz Aktionstage, Fortbildungsseminare und Vorträge, Tanzveranstaltungen oder Filmvorführungen durch, bietet eigene Projekte an und setzt sich immer wieder für mehr Aufklärung und Akzeptanz beim Thema Demenz in der Öffentlichkeit ein.

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