Wichtige Änderungen: Angebote zur Unterstützung im Alltag sind nicht zu Antigen-Schnelltests verpflichtet.

Die Regelungen, dass nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag zum Symptommonitoring und zur Schnelltestung auf SARS-CoV-2 verpflichtet sind, wurde durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen aktuell angepasst:

Demnach sind Anbieter von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nicht dazu verpflichtet, Antigen-Schnelltests durchzuführen. Auch müssen sie kein einrichtungs- und unternehmenbezogenes Testkonzept beim Gesundheitsamt vorlegen.

Anbieterinnen und Anbieter, die zunächst die Befürchtung hatten, die Voraussetzungen der Allgemeinverfügung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Umsetzung des Anspruchs auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß nicht erfüllen zu können, können ihr Angebot nun wie bisher weiterführen.

Selbstverständlich können Anbieterinnen und Anbieter die in der Test-V des Bundesministeriums für Gesundheit geregelten Ansprüche freiwillig nutzen.

Das von den Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz zur Verfügung gestellte Symptommonitoring kann selbstverständlich ebenfalls genutzt werden. Informationen dazu bekommen Anbieterinnen und Anbieter bei dem für ihre Region zuständigen Regionalbüro.

Weitere offizielle Klarstellungen werden in Kürze vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und vom Bundesministerium für Gesundheit folgen.

Allgemeinverfügung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Umsetzung des Anspruchs auf Testung in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 gem. Coronavirus-Testverordnung (TestV).

Hilfestellung zur Erstellung eines Testkonzepts zur Testung auf SARS-CoV-2 für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen sowie für Angebote zur Unterstützung im Alltag.

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