Annette Göbel und Martin Urner im Interview mit Jula Well in der Stadtkirche Unna

Ausstellung „Demenz ein Gesicht geben“ in der Stadtkirche Unna eröffnet

15. Juni 2026

125 Besucherinnen und Besucher feiern Ausstellungseröffnung mit Gottesdienst und Markt der Möglichkeiten

Unna, 14. Juni 2026 – Mit einem besonderen Gottesdienst wurde am Sonntag die Ausstellung „Demenz ein Gesicht geben“ in der Stadtkirche Unna eröffnet. Rund 125 Besucher:innen nahmen an dem Gottesdienst teil, der den Auftakt für die Ausstellung bildete.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die Entstehungsgeschichte und Wirkung der Ausstellung. Dazu wurden die Initiatorin der Ausstellung, Annette Göbel, ehemalige langjährige Leiterin der Kommunalen Altenarbeit der Stadt Lünen, sowie der Fotograf Martin Urner von Pfarrerin Jula Well interviewt. Sie berichteten von der Idee hinter dem Projekt und den Erfahrungen, die sie während der Umsetzung gemacht haben. Die Ausstellung porträtiert Menschen mit Demenz und Ihre Angehörigen. Sie will Demenz sichtbar machen und das Thema aus der holen.

Linda Omenzetter (Stadt Unna) und Bürgermeister Dirk Wigant luden in der Begrüßung dazu ein, die Ausstellung „Demenz ein Gesicht geben“ als Anlass zu nehmen, Menschen mit Demenz nicht auf ihre Erkrankung zu reduzieren, sondern ihnen auch im Stadtbild in Unna mit Offenheit zu begegnen und soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zum „Markt der Möglichkeiten“ eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde sowie der Senioren-Begegnungsstätte „Fäßchen“ unter der Leitung von Simone Kautz, bestand Gelegenheit zum Austausch und zur Information mit den Akteur:innen des Netzwerks Demenz Unna, die unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsangebote präsentierten.

Das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz stellte auch den Demenz-Parcours vor. Dieser beinhaltet verschiedene Stationen, an denen Besucher:innen Alltagssituationen aus der Perspektive von Menschen mit Demenz erleben können, wodurch ein besseres Verständnis für die Lebenswelt von Menschen mit Demenz entstehen konnte.

Neben der Ausstellung findet ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Vorträgen und Veranstaltungen statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: Flyer_Demenz_ein_Gesicht_geben

 

 

 

 

 

 

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