„Zwischen Alltag und Lebensende: Wann Demenz palliativ wird?“
Veranstalter
Busch-Stiftung Seniorenhilfe & Bergische Volkshochschule Solingen - Wuppertal
Weitere Infos beim Veranstalter →Datum
Veranstaltungsort
Mummstraße 10
42651 Solingen
Menschen mit Demenz durchlaufen im Verlauf der Erkrankung viele Veränderungen – körperlich, emotional und kommunikativ. Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto deutlicher wird, dass Demenz nicht nur eine kognitive, sondern auch eine schwerwiegende, unheilbare und progrediente Erkrankung ist, die eine besondere Form der Begleitung braucht. In der Praxis erleben wir jedoch häufig, dass palliativmedizinische Unterstützung erst sehr spät oder gar nicht einbezogen wird – oft aus Unsicherheit, aus Unkenntnis oder aus Angst vor dem Begriff „palliativ“.
In diesem Vortrag möchten wir gemeinsam beleuchten:
- Wann wird eine Demenz zur palliativen Erkrankung?
- Wie lässt sich erkennen, dass ein Mensch mit Demenz eine palliative Begleitung benötigt?
- Welche Möglichkeiten der palliativmedizinischen Unterstützung gibt es – ambulant, stationär oder multiprofessionell?
- Wie kann eine würdevolle, entlastende und individuell passende Begleitung gestaltet werden – für Betroffene und Angehörigen
Der Vortrag soll Orientierung geben, Sicherheit schaffen und Wege aufzeigen, wie rechtzeitig und bedarfsgerecht Unterstützung organisiert werden kann. Ziel ist, Betroffene, Angehörige und Begleitende zu stärken – sowohl im Alltag als auch in der sensiblen letzten Lebensphase.
Referent: Herr Cornelius Leopold, Oberarzt Palliativmedizinischer Dienst, Huyssens-Stiftung Evang. Kliniken Essen-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstaltungsraum: 3. Etage, Raum 322 (Forum)