„Zwischen Alltag und Lebensende: Wann Demenz palliativ wird?“

Ein kostenfreies Angebot der Busch-Stiftung >Seniorenhilfe< in Kooperation mit der Bergische Volkshochschule Solingen, Wuppertal.

Veranstalter

Busch-Stiftung Seniorenhilfe & Bergische Volkshochschule Solingen - Wuppertal

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Datum

17.06.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Veranstaltungsort

Bergische VHS Solingen
Mummstraße 10
42651 Solingen

Menschen mit Demenz durchlaufen im Verlauf der Erkrankung viele Veränderungen – körperlich, emotional und kommunikativ. Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto deutlicher wird, dass Demenz nicht nur eine kognitive, sondern auch eine schwerwiegende, unheilbare und progrediente Erkrankung ist, die eine besondere Form der Begleitung braucht. In der Praxis erleben wir jedoch häufig, dass palliativmedizinische Unterstützung erst sehr spät oder gar nicht einbezogen wird – oft aus Unsicherheit, aus Unkenntnis oder aus Angst vor dem Begriff „palliativ“.

In diesem Vortrag möchten wir gemeinsam beleuchten:

  • Wann wird eine Demenz zur palliativen Erkrankung?
  • Wie lässt sich erkennen, dass ein Mensch mit Demenz eine palliative Begleitung benötigt?
  • Welche Möglichkeiten der palliativmedizinischen Unterstützung gibt es – ambulant, stationär oder multiprofessionell?
  • Wie kann eine würdevolle, entlastende und individuell passende Begleitung gestaltet werden – für Betroffene und Angehörigen

Der Vortrag soll Orientierung geben, Sicherheit schaffen und Wege aufzeigen, wie rechtzeitig und bedarfsgerecht Unterstützung organisiert werden kann. Ziel ist, Betroffene, Angehörige und Begleitende zu stärken – sowohl im Alltag als auch in der sensiblen letzten Lebensphase.

Referent: Herr Cornelius Leopold, Oberarzt Palliativmedizinischer Dienst, Huyssens-Stiftung Evang. Kliniken Essen-Mitte

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsraum: 3. Etage, Raum 322 (Forum)