Essen: Stark bleiben im Loslassen - Wege einer Begleitung am Lebensende
Veranstalter
Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Region Westliches Ruhrgebiet und Kompetenzzentrum für Hörschädigung im Alter
Datum
Veranstaltungsort
Wenn man Menschen begleitet, kann es sein, dass sie schwer erkranken und vielleicht auch nicht mehr gesund werden. Oft sind es auch ältere Menschen. Das Lebensende kann dann nah sein.
Sie als Wegbegleiter:innen haben oft eine längere Verbindung zu diesen Menschen. Es kann sein, dass sie sich schon viele Jahre kennen. Vielleicht aber haben Sie sich auch eben erst kennengelernt.
Eine schwere Erkrankung, ein beginnender Sterbeprozess oder das Lebensende kann plötzlich geschehen, oder sich aber über eine längere Zeit hinziehen. Die betroffenen Menschen möchten dann von jemandem umgeben sein, die ihnen vertraut sind.
Oft sind Sie eine solche Bezugsperson. Das bedeutet für Sie, sich auch mit Krankheit, Sterben und dem Lebensende auseinanderzusetzen.
Damit Sie das nicht allein tun, möchten wir gemeinsam auf verschiedene Wege der Begleitung schauen: Was sind meine bzw. angemessene Möglichkeiten? Wo sind Grenzen? Wo kann ich abgeben, was kann ich gemeinsam tun? Und an welcher Stelle möchte eine Begleitung vielleicht auch nicht weiterführen, weil es mir nah geht?
Die Veranstaltung bietet zwei Impulsvorträge, die fachliche und praktische Perspektiven eröffnen. In anschließenden Workshops haben Sie die Möglichkeit, sich vertiefend auszutauschen und konkrete Handlungssicherheit zu gewinnen – sowohl als Alltagsbegleitende und Nachbarschaftshelfende als auch als pflegende An- und Zugehörige in jeweils eigenen Workshopformaten.
Zum Abschluss laden wir Sie zu dem Figurentheaterstück „Über die Trauer hinaus“ ein. In sensiblen, berührenden Bildern erzählt das Stück von Abschied, Verlust und der Möglichkeit, Trauer zu verarbeiten und neue Wege zu finden. Es schafft einen emotionalen Zugang zum Thema und eröffnet Raum für Nachklang und Reflexion.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher*innen sowie eine induktive Anlage sind vor Ort.
Bitte beachten Sie, dass alle Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet werden. Sollte die Veranstaltung ausgebucht sein, werden wir Sie benachrichtigen. Bei Überbuchungen erhalten Sie per E-Mail die Nachricht, dass Sie auf der Wartliste stehen.
Falls Sie trotz Anmeldung verhindert sein sollten, bitten wir um eine rechtzeitige Absage, damit Interessierte von der Warteliste nachrücken können.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Westliches Ruhrgebiet: angebotsberatung-wr@rb-apd.de oder
Kompetenzzentrum Hörschädigung im Alter: dieberg@martineum-essen.de
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Die Veranstaltung wird organisiert vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Region Westliches Ruhrgebiet und dem Kompetenzzentrum Hörschädigung im Alter.
Workshops
Workshop für Alltagsbegleitende und Nachbarschaftshelfende
- Referent:In: Maike Manuß, Koordination ambulanter Hospizdienst, Frechen und Sandra Förster, Koordinationsfachkraft Trauerbegleiterin nach BVT, Palliativnetzwerk Oberhausen
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10:45 bis 11:45
- Maximale Teilnehmendenzahl: 25
Workshop für pflegende An- und Zugehörige sowie Interessierte
- Referent:In: Andrea Gerlach, Koordination Palium / Ambulanter Hospizdienst Kliniken Essen-Mitte
-
10:45 bis 11:45
- Maximale Teilnehmendenzahl: 25
Anmeldung:
Preis: 0,00 €