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Studie des DZA: Wenn Krisen zur Dauerbelastung werden

7. Juli 2026

Mehrere gesellschaftliche Krisen gleichzeitig können das psychische Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigen. Das zeigt eine neue Studie des Deutsches Zentrum für Altersfragen – DZA auf Basis des Deutschen Alterssurveys.

Untersucht wurden Menschen ab 40 Jahren in Deutschland. Während sich die psychosoziale Situation nach der ersten Phase der COVID-19-Pandemie zunächst wieder stabilisierte, zeigen die Daten seit 2021 eine gegenteilige Entwicklung: Die Lebenszufriedenheit sinkt, Einsamkeit nimmt zu und depressive Symptome steigen – besonders deutlich im Jahr 2024. Die Forschenden führen diese Entwicklung auf die sogenannte „Polykrise“ zurück. Gemeint ist das Zusammenwirken mehrerer anhaltender Belastungen wie Krieg, Inflation, steigende Lebenshaltungskosten, Energieunsicherheit und politische Polarisierung. Diese Entwicklungen können den Alltag prägen, Zukunftssorgen verstärken und persönliche Bewältigungsressourcen langfristig beanspruchen.

Die Studie verdeutlicht, dass gesellschaftliche Krisen nicht nur wirtschaftliche oder politische Folgen haben, sondern auch die psychische Gesundheit und soziale Teilhabe in der zweiten Lebenshälfte beeinflussen können. Sie unterstreicht damit die Bedeutung von Maßnahmen, die Resilienz, soziale Verbundenheit und mentale Gesundheit fördern.

Die detaillierten Ergebnisse der Studie sind hier nachzulesen.