Social Prescribing: NAKOS zeigt die Bedeutung von Selbsthilfegruppen und örtlicher Vernetzung auf
Selbsthilfegruppen bieten Menschen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Social Prescribing kann über die medizinische Versorgung den Zugang zu solchen Gruppen erleichtern. In ihrem Bericht zur 3. Deutschen Social Prescribing Konferenz am 17. September 2026 an der Berliner Charité hebt die NAKOS hervor, wie wichtig es ist, die gemeinschaftliche Selbsthilfe in diesen Ansatz einzubinden.
Social Prescribing verbindet medizinische Versorgung mit sozialer Unterstützung. Hausärzt:innen können Patient:innen mit entsprechendem Bedarf an sogenannte Link Worker:innen vermitteln. Diese klären gemeinsam mit den Betroffenen, welche Unterstützung zu ihrer Situation passt, und können den Kontakt zu einer geeigneten Selbsthilfegruppe herstellen.
Damit diese Vermittlung gelingt, sollten örtliche Selbsthilfekontaktstellen frühzeitig eingebunden werden. Sie kennen die Selbsthilfeangebote vor Ort und können ihre Expertise einbringen. Mehr über die Bedeutung dieser Vernetzung erfahren Sie im NAKOS-Beitrag „Selbsthilfegruppen als Teil von Social Prescribing“.