Corona-Spezial für die Pflegeberatung

Kampf gegen Corona: Informationen für  Pflegeberater und Angehörige

Die besondere Belastung pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen ergibt sich unter anderem durch Tätigkeitseinschränkungen und durch den Wegfall von Versorgungsträgern sowohl im ambulanten- als auch im stationären Bereich pflegerischer Versorgung.

Pflegeberaterinnen und Pflegeberater haben eine wichtige Schnittstellenfunktion im Versorgungsgefüge von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen. Aktuelle Informationen zu Veränderungen des Leistungsrechts, Sicherheits- und Kontaktvorkehrungen von Versorgungsträgern in Anlehnung an bundeseinheitliche Gesetze oder landesspezifische Verordnungen sind daher unabdingbar, um Versorgungssituationen zu stabilisieren und zu entlasten. 

Näheres zu rechtlichen Veränderungen und Handlungsempfehlungen durch den GKV-Spitzenverband erfahren Sie in den Beiträgen dieser Seite sowie über den durch Sie abonnierten Newsletter.

Die folgenden Gesetze und Verordnungen geben aktuell Auskunft über Veränderungen für Ihre Arbeit und die Versorgungssituationen der beratungsaufsuchenden Menschen:

Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite

  • Hier erhalten Sie unter anderem Informationen zur Nutzung des Entlastungsbetrags für Pflegegrad 1-Versicherte, dem Aufschub der Verfallsgrenze für nicht aufgewendete Entlastungsbeträge oder der Möglichkeit der anderweitigen Verwendung dieses Betrags. Die Corona bedingten Erleichterungen des Zugangs zum Pflegeunterstützungsgeld sind ebenfalls in diesem Gesetz geregelt.

 

COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz

  • Hier erhalten Sie Informationen zu Regelungen rund um die Erbringung von Pflegesachleistungen durch „andere Personen“ und eine damit verbundene Kostenrückerstattung durch die Pflegekasse. Begutachtungsveränderungen des MDK sowie das Aussetzen von Beratungsbesuchen nach § 37 Abs. 3 SGB XI. Informationen, die sich auf das Aussetzen von Pflege-TÜV und den gesetzlich festgelegten Personalschlüssel in Pflegeeinrichtungen beziehen, sind ebenfalls den hier definierten gesetzlichen Grundlagen zu entnehmen.

 

Änderungsverordnungen zur AnFöVO

  • Hier erhalten Sie Informationen zur Erweiterung des Leistungsbereichs und den Leistungen „bis zur Haustür“. Auch die Handhabung von Betreuungsgruppen in ihrer gesonderten Rolle ist dort benannt.

 

CoronaBetrVO 

  • In dieser sich stetig aktualisierenden Verordnung erhalten Sie Informationen zur Situation um Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen sowie im Allgemeinen zu tagesstrukturierenden Einrichtungen.

 

CoronaSchVO 

  • In dieser sich stetig aktualisierenden Verordnung erhalten Sie Informationen zur Situation um Besuchs-, Kontakt- und Hygieneregelungen im öffentlichen Raum aber auch im Besonderen zu stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

 

CoronaAVPflege

  • In dieser Verordnung erhalten Sie Informationen zur Sicherstellung der landesweiten Betreuungs- und Untersuchungsstruktur für pflegebedürftige Menschen. Im Besonderen erfahren Sie an dieser Stelle mehr über die Aufnahmeverpflichtung vollstationärer Pflegeeinrichtungen, Testungen auf SARS-CoV-2-Infektionen in Pflegeeinrichtungen, organisatorische Maßnahmen zum Infektionsschutz in Pflegeeinrichtungen sowie Regelungen zu anderweitigen Unterbringung von pflegebedürftigen Menschen während einer epidemischen Lage – auch in Rehabilitationskliniken. 

 

CoronaAVEingliederungs- und Sozialhilfe 

  • In dieser Verordnung erhalten Sie Informationen zur Sicherstellung einer landesweiten Betreuungs- und Untersuchungsstruktur für Menschen mit Behinderung und Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten.

 

Wenn Sie Fragen oder Anliegen zu den Themen Pflegeberatung, Leistungsrecht und Versorgungsstrukturen haben, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. 

Die zugrundeliegenden Gesetzesblätter und Verordnungen können Sie mit einem Klick auf das jeweilige Gesetz abrufen. 

Bitte schützen Sie sich und andere vor Ansteckungen und berücksichtigen Sie die Vorgaben der Landesregierung, wenn Sie Menschen unterstützen.

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