Pflegende Angehörige

Die meisten pflegebedürftigen Menschen werden von ihren Angehörigen zu Hause versorgt. Mit zunehmendem Pflegebedarf steigt sowohl die körperliche als auch die psychische Belastung der pflegenden Angehörigen. Ob bei der Körperpflege, beim Einkaufen, beim Arztbesuch oder bei der Begleitung zum Friseur – die täglichen Herausforderungen sind vielfältig. Die Pflegeversicherungen übernehmen zum Teil Kosten für Unterstützungsmaßnahmen. In finanzierten Pflegekursen etwa können Pflegende praktische Tipps und Informationen zur Bewältigung der alltäglichen Pflege erhalten.

Pflegeberatungsstellen

Pflegende Angehörige nehmen Unterstützungs- und Entlastungsangebote oftmals zu spät in Anspruch – aus Überschätzung der Belastungsfähigkeit oder aus Mangel an Informationen zu entsprechenden Angeboten. Pflegeberatungsstellen sind erste Ansprechpartner, wenn es um die Aufklärung über die Möglichkeiten zur Unterstützung im Alltag geht.

Selbsthilfegruppen

Zeit, sich von der Pflegesituation zu erholen, für Treffen mit Freunden, für ein Hobby oder auch für die Berufstätigkeit bleibt kaum. Doch der Austausch mit anderen Menschen, vor allem jenen in ähnlichen Situationen, trägt zur Entlastung bei. So finden sich häufig Selbsthilfegruppen in der Nähe.

Kuren oder Rehabilitationsmaßnahmen

Ist die Belastung im Rahmen der häuslichen Pflege so hoch, dass gesundheitliche Probleme auftreten, können auch Kuren oder Rehabilitationsmaßnahmen über die Krankenkasse beantragt werden.

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